Auf, auf und davon!!

Sonntag, Januar 28, 2007


Vom Praktikum gibt es nicht viel erzählenswertes. Diese Woche hat noch eine Neue angefangen, was noch weniger Arbeit bedeutet und da unsere Chefin ab dieser Woche Uni-Kurse gibt und nur noch 2x die Woche sporadisch reinschaut passiert bei uns jetzt gar nix mehr, gähn... Ich habe mit Plakate entwerfen, Bilder bearbeiten und Sachen tippen noch am meisten zu tun;-)
Das Bild zeigt meinen Weg von der Bahn zur Arbeit - jeden Morgen in der aufgehenden Sonne wieder schön;-)


Diese Woche hat uns dann der erste verlassen, leider auch noch einer, bei dem’s sehr schade ist : mit Taschentüchern haben wir Freitag Abend Christoph am Bus verabschiedet, nachdem dies Donnerstag schon « gefeiert » wurde.

Samstag war Party bei Manuel, da er eine neue Mitbewohnerin hat, die ihren Einstand gegeben hat. Mein Mitbewohner von ihr (auch Spanierin) ausdrücklich eingeladen, ist dann doch nicht mitgekommen, Trottel, kein Wunder, dass der keinen kennenlernt, wenn der nie mitgeht. Wäre die Gelegenheit gewesesn, der Grossteil der Gäste war spanischer Herkunft und hat uns mit lautem SingSang unterhalten.

Heute habe ich gerade die Kurve bekommen nicht spielsüchtig zu werden – waren auf der Pferderennbahn, die direkt neben der Uni liegt und ich habe direkt Mal im ersten Rennen auf den Sieger getippt : 5,10 Euro gewonnen, bei einem Einsatz von 1,50. Das hat mich direkt heiss gemacht, aber habe danach das Rennen natürlich auf die totale Null gesetzt (setzt niemals auf die Nummer 8 – bei 5 Rennen immer schlecht). Also bin ich mit plus-minus-null ganz gut weggekommen. Der einzige, der richtig abgesahnt hat war Jörg – nachdem er erst einiges verloren hatte, hat ihm das im letzten Rennen doch noch 42 Euro eingebracht !!

Montag, Januar 22, 2007


Resüm
ee der letzten Woche :

Arbeiten ist anstrengend!

Und dann abends noch rausgehen, das ist schon anstrengend. Donnerstag hat Christa mich zur Klausur-Ende-Feier ihres Semesters mitgenommen, die den Keller einer Bar mit eigenem Barkeeper (spendabler Typ) mitten in der Innenstadt angemietet hatten. War ein sehr netter Abend, der viel zu spät geendet hat mit der Erkenntnis, dass es einen riesigen Unterschied zwischen deutschen und französischen Rechtstudenten gibt.
Oder drehen sich unsere zukünftigen Juristen morgens um 8h in der ersten Vorlesung schon ihre Joints zurecht??

Freitag Abend hatte dann mein Mitbewohner und Freundin unsere Nachbarn, Xavier, mich und seinen Bruder zum Käse-Fondue eingeladen. War richtig lecker, denn er hat das selbst zubereitet - nix Fertigmischung - sondern 1 Kilo verschiedene Käsesorten mit ordentlich Weißwein vermischt!! Ich rolle immer noch… Zwischendurch kam dann auch noch Pascal mit Titoi, dem Vorbesitzer meines Bettes (der sich hinter Winnie Puh versteckt), vorbei. Recht familiärer Abend.

Deshalb bin ich dann auch nicht ganz so ausgeschlafen Samstagmorgen nach Bordeaux gestartet, wo wir nach 4 Stunden Zugfahrt zu 13t bei 16 Grad und Sonne angekommen sind.

Erstaunlicherweise hat bei unserem Trip alles geklappt:




dieVerständigung unter den Mitreisenden, die Suche nach einem billigen Hotel, das Wetter und die Programmplanung! Bordeaux ist um einiges größer als Nantes, auch eine sehr alte gut

erhaltenen Stadt, die direkt an der riesigen Garonne liegt, die, im Gegensatz zu der Loire, mit Promenade sehr hübsch ins Stadtbild integriert ist. Sonntag war an ihrem Ufer beispielsweise ein großer Markt mit auch ausgefalleneren Sachen (z.B. Tischplatten großen Brotlaibern;-) über den wir dann bei Sonnenschein
geschlendert sind.


Auch wenn ich jetzt einfach nur noch im Sack bin hat sich das Wochenende richtig gelohnt.

Gruppenfoto (ohne Jörg & mich als Super-Fotografen): Wenke, Kirsten, Christa, Christoph, Philipp, Julia, Katri, Tim, Dine, Savino, Maik


Sonntag, Januar 14, 2007

Salut!! Bitte nicht mehr motzen, hab letzten Sonntag nichts online gestellt weil ich da ja gerade erst wieder ein paar Tage hier war. Das wird hiermit nachgeholt :

Bin Donnerstags in Frankfurt pünktlich bei Regen abgeflogen zusammen mit 7 anderen deutschen Erasmusleuten und in Nantes bei Sonne und 12 Grad angekommen, wobei das leider nicht gehalten hat (Sturm, Regen, …). Der erste Schreck in der Wohnung -Warren war da - war zum Glück schnell wieder vorbei : er, Andrzej und Annetta sind nachmittags erstmal für eine paar Tage weggefahren. Dementsprechend ruhig und entspannend waren meine ersten Tage (bis auf das das Mistvieh in unseren Vorratschrank geschissen und sich seinen Arsch an unserem besten Sessel abgeputzt hat – ich war noch nie so kurz davor ein Tierquäler zu werden!). Ich habe es sogar geschafft endlich mal mit meiner Ethik-HA anzufangen … ganze 2 Tage! Sonntag gab’s dann bei Caro auf der zweiten den traditionellen Galette des rois zum Neujahr – ein Kuchen, in dem eine kleine Figur versteckt ist und wer die in seinem Stück hat bekommt eine Krone aufgesetzt – die spinnen die Franzosen.

Endlich mal ein Foto vom lieben Gott, Marc - unten: seine Freundin Thérèse mit meinem neuen Mitbewohner Xavier

Dienstag abend bin ich dann das erste Mal seit langem zum deutsch-französischen Stammtisch (lustige franz. Studenten die fast besser Deutsch können als ich) gegangen und wer sitzt da zum ersten Mal dabei??? Die Tochter von meinem ehem. Reitlehrer und Cousine von Julia! Nantes ist doch ziemlich klein. Das hat mir dann den letzten Frust genommen : ich hatte tagsüber eine Praktikumsabsage vom Centre culturel franco-allemand bekommen. Dieses hat mich dann Mittwoch Mittag angerufen – die haben ganz vergessen, dass zwar im Februar 4 Praktikanten anfangen, aber schon im Januar einer (von nur zweien) aufgehört hat – und da im Moment alle Klausuren schreiben und ich die einzige flexible Person hier bin, habe ich dann Donnerstag auch direkt angefangen. Meine Aufgaben bisher sind die Homepage betreuen und Newsletter schreiben – das habe ich allerdings schon alles erledigt und bin gespannt was sonst noch kommt. Vielleicht werde ich bei den hier stattfindenden romänischen Wochen « eingesetzt », das entscheidet sich noch… Waren zwar esrt 2 Tage, aber von 9-18h arbeiten ist schon anstrengend ;-)

Gestern war hier grosse Abschiedsfeier von Sabrina, sehr lange, sehr schön… Heute fährt sie für 2 Monate gen Brasilien und wird durch Xavier, 29, Spanier, Physiotherapeut, klein und schüchtern ersetzt. Er war gestern auch da, sehr praktisch, so hat er schon Mal das ganze Haus kennengelernt !

Nächstes Wochenende fahren wir mit 13 Leuten für 2 Tage nach Bordeaux das Klausurende der anderen und auch ein wenig Abschied feiern (Christoph ist der erste der fährt, schon am 26.01.). Aber immerhin habe ich jetzt sicher, dass ich noch bis Ende Februar bleiben und u.a. Urlaubsziel für Herrn Krah spielen kann ;-)