Ende
Nun neigt sich meine Zeit auf der Insel dem Ende zu. Zeit,
noch ein paar Highlights in den Alltag einzubauen! Meine Mitbewohnerin Andrea
und unserer Nachbar Antonio haben endlich zu einander gefunden und ich durfte
Nutznießer dieser „Verbindung“ sein. Antonio ist Manager des Food und Beverage
Bereichs des Nobel-Hotels Botanical Spa Garden, dass sich gleich bei uns um die
Ecke befindet.
Mit seinen 5 Sternen gehört es zu den Leading Hotels oft he world.
Und genau dahin hat uns Antonio am Wochenende zum Frühstücken eingeladen.
Hammer!! Das Hotel von außen ist eher unscheinbar, aber drinnen… Wahnsinnig
schön und exklusiv. Und eine riesige Parkanlage mit Seen, Brücken, Schwänen
etc. gehört auch noch dazu. Und das Frühstücksbuffet… Ich habe noch nie ein so
riesiges Buffet gesehen! Das war definitiv eins meiner Highlights hier.
Sehr süß: bei der Herde waren
zwei Baby Delfine dabei, die zwischendurch wie bei einer Mutprobe kleine
Sprints um unser Boot hingelegt haben.
Auf dem Rückweg der Tour sind
wir noch weiter in den Süden gegurkt, um uns die Bahia Beach Bar anzusehen –
sehr schön gemacht, aber sehr schlechter Service. Deshalb blieb es nur beim
Angucken und wir sind stattdessen weiter nach El
Medano gefahren, meinem
Lieblingsort im Süden. In einem Surfer-Lokal haben wir bei leckerem Essen den
Sonnenuntergang am Montana roja sehen können. Perfekter Wochenend-Abschluss.
Und weil Andrea und ich beide das Schnorcheln für uns
entdeckt haben, haben wir diese Woche unseren letzten halben Urlaubstag
genommen und sind erneut in den Süden gefahren. Im kleinen Küstenort El
Puertito, den wir kaum finden konnten, weil er so klein und abgeschieden ist,
sind wir dann gleich ab in die Fluten auf der Suche nach Schildkröten.
Eine
habe ich gefunden bzw. sie hat mich gefunden – schwamm plötzlich vor mir und
glotzte mich an. Das war cool! Und groß war die! Aber auch ohne Schildkröte war
das Schnorcheln in dieser Bucht einfach nur wunderschön! Türkises Wasser, kaum Leute,
so viele verschiedene Fische, schwimmen in riesigen Fischschwärmen…
Den Rest der Woche haben wir ansonsten eigentlich nur mit
essen verbracht. Muss man ja nochmal ausnutzen, dass es hier die gute
kanarische Küche gibt. Ein besonderes Highlight war gestern Abend der Besuch
einer Guachinche mitten im Nirgendwo in den Weinbergen. Die Jungs von der
Online Agentur bei uns im Haus haben uns dahin mitgenommen.
Mir gefällt das
Flair der Guachinches richtig gut – alles sehr einfach, improvisiert, jeder
kriegt nen Teller und ein Glas und dann wird andauernd Essen und Wein in die
Mitte des Tisches gestellt. Und alle 3 Gänge die es gab waren komplett neu für
mich und sehr sehr lecker – jetzt müsste ich so langsam alle Spezialitäten mal probiert
haben.
Morgen ist dann in großer Runde unser Abschiedsessen – auch wieder in
einer Guachinche, die noch besser sein soll. Ich bin gespannt.
Zum Ende hier noch einmal ein paar Teneriffa-Facts, die ich
noch nicht erwähnt habe, die aber dazu gehören:
Kakerlake heißt La Cucaracha und man sieht sie doch sehr
oft.
Auf Tenerifa muss man unbedingt Barraquito trinken. Ich bin
süchtig nach diesem besonderen Espresso, der mit Milch und einer dickflüssigen
süßlichen Kondensmilch gemixt wird.
Toilettenpapier gehört in den Mülleimer daneben – das war
für mich anfänglich sehr gewöhnungsbedürftig, aber bevor die Kanäle verstopfen...
Rubia heißt Blondie – blonde und am besten betrunkene Frauen
werden gerne angebaggert. Die Männer hier sind dabei sehr viel offensiver als
bei uns.
Schleimige Latinos wie Enrique Iglesias oder Marc Anthony im
richtigen Land gehört sind plötzlich voll cool und man kann nicht mehr genug
davon bekommen.
Du hast keine Highheels?? Die Spanier bretzeln sich zum
normalen Ausgehen am Wochenende so auf, wie wir höchstens beim Abi-Ball oder zu Hochzeiten.
Tenerfinos haben keine Waden und sind Ganzkörper enthaart.
Und tragen gerne enge Mini-Badehosen.
Schinken im Supermarkt schaut anders aus – man kann gleich ganze
Beine kaufen und schneidet den Schinken selber ab.
Mietwagen bekommt man i.d.R. mit leerem, besorgniserregend
leerem Tank übergeben. Auch wird das Auto nicht inspiziert oder Mängel
festgehalten.
Pommes sind hier mit Vorsicht zu genießen – knusprig kriegen
die die hier nie hin.
Ein Traumland für Liebhaber von Ziegenkäse, den es hier noch und nöcher in zahlreichen Varianten
gibt.
Der Sprit kostet nur knapp einen Euro und Marken-Zigaretten
nur 2,50€.
Papaya, runde helle Zucchini und Mini Bananen gehören hier zum
heimischen Gewächs.
0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home