Sydney - my love
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Ok, hier der letzte Bericht dann doch etwas verspätet, und vermutlich nur noch von einen wenigen (Kaufi, ich zähl auf dich) wahrgenommen. Es gab da leider ein kleines technisches Problem – mein Computer und meine Kamera,
die er als Trojaner (kack australische Internetcafés) erkannt hat,
wollten nicht zusammen kommunizieren. Und jetzt dreht auch noch Blogspot total durch und hier ist alles kreuz und quer, mal groß, mal klein - sorry, keine Absicht.
SYDNEY – Liebe auf den ersten Blick!
Ich bin abends in meinem Hotelangekommen, das ich schon von Deutschland aus gebucht hatte und das wegen dem ungünstigen Zeitpunkt „Weihnachten“ auch nicht ganz günstig war, aber ein großes
Zimmer mit Küche,
Bad und Riesenbett nur für mich alleine und ganz zentral gelegen – ganz toll, da hat sich die Investition gelohnt!!! Eigentlich wollte ich an dem Abend nur Mal kurz um den Block die Gegend erkunden
Bilderbuch-Sonnenuntergang am Darling Harbour umgehauen wurde, Mal vom(in kurzer Hose und FlipFlops!!), aber da es so ein geiler Abend war und ich direkt der alles orange rosa gefärbt hat gedoppelt vom Wasser, bin ich dann doch 5 Stunden herumgestreunt und habe alles in mich aufgesogen.
WolkenkratzerSo viel los und doch nicht zu überfüllt, Seite an Seite
mit den feinsten Altbauten, überall Musik und interessante Menschen, die Haupteinkaufs- und Geschäftsstraßen gesäumt von prall grünen Bäumen, überall Lichter (Weihnachtsdeko:-) und immer nah am Wasser – ein Traum!
Am nächsten Tag habe bin ich dann alles bei Licht abgelaufen und habe mich direkt nochmal in die Stadt verguckt: so groß, so viel los und doch überschaubar, nie zu überlaufen und vor allem so grün!!! Ich kann gar nicht sagen was mir am Besten gefallen hat: Darling Harbour, das Viertel The Rocks, alte Häuschen mit putzigen gußeisernen Balkonen, der Ausblick ‚unter’ der Harbour Bridge auf Hafen, Oper und Botanischen Garten,
der Garten selber, die anderen Parks... Abends wollten mich Gerald und sein Kumpel Goran, den ich ja auch schon in Neuseeland kurz kennengelernt habe, im Hotel abholen um das Nachtleben zu erkunden – und sind dann mit Wein auf meinem Hotelzimmer versackt.
War schön in einer Stadt in der man fremd ist sich mit Leuten zu treffen – das Alleinsein war ich ja langsam satt. Blöderweise hatte ich für den nächsten morgen eine Ganztagestour in die Blue Mountains außerhalb von Sydney gebucht und musste totmüde früh raus. Aber die Tour hat sich gelohnt: ich habe einen Wombat geknuddelt!! Erstmal wurde ich von Mini-Busfahrer Regi abgeholt (für die, die die Filme kennen: sah aus wie Crocodile Dundees Kumpel Walli - so, wie man sich einen alten Australier vorstellt:
braun gebrannt, kurz Hose, Boots und Hut). Nachdem Regi rausbekommen hat wo ich herkomme hat er mich direkt ins Herz geschlossen und mich deshalb immer wieder zu unglaublich dämlichen Fotos gezwungen
(die Krönung: ich auf einem Metall-Pferd!Ich werd ja eh schon so gerne fotografiert..) – denn Regi hat schon Mal eine Woche Urlaub in Mönchengladbach in 'nem Hotel irgendwo auf der Waldhausener Straße gemacht – er kannte noch die Kaiser Friedrich Halle, den Militärshop und, warum bloß?, das Bienenkörbchen:-) ja, Zufälle ...
Habe auf dem Weg in die Blue Mountains die Olympische Stätte, dievrse Kaffeefahrtsorte und einen Wildlifepark gezeigt bekommen.
Und der Wildlifepark, wenn man ausblendet, dass Artgerechte Haltung was anderes ist, war das absolute Highlight, da ich auf wenig Raum so ziemliche alle australischen Tiere sehehn und anfassen durfte, leider kein Schnabeltier:-( Alle anderen Touris haben sich direkt auf die Koalas und Kängurus gestürzt, aber ich bin erst Mal 20 Minuten beim Wombat hängen geblieben – so cool!!! Wollte eigentlich nur mal den Pöppes anfassen um zu wissen wie sich das Fell anfühlt und das hat ihm so gut gefallen, dass er sich direkt hingeworfen
hat und immer wenn ich gehen wollte hinter mir herkam (die gehen allein schon so putzig) und mehr wollte. Zum Glück habe ich erst als ich gegangen bin das Schild gesehen „Attention –Bite“ – wie gut dass der Wombat das anscheinend auch noch nicht gelesen hatte. Nicht-wissenschaftliche Kurzbeschreibung Wombat:
höchstens kniehohe Mischung aus Meerschweinchen und Koala. Die Blue Mountains selber waren auch schön, allerdings hätte ich da gerne noch etwas mehr Zeit verbracht und gewandert.
Zurück ging es dann via Schiff zurück, leider wegen Stau auf dem Weg zum Anleger mit 2 Stunden Verspätung. Dementsprechend im Arsch wollte ich eigentlich nur auf ein Bier mit den Jungs mit, die dann noch weiter tanzen wollten
(elektronische Musik, igitt). Habe mich dann doch überreden lassen und sind dann aber (zum Glück) nicht in den ausgewählten Club gekommen: nachdem wir und etwa 100 andere Leute 30 Minuten angestanden haben wurde uns dann mitgeteilt, dass nur Gästelisten-Leute reindürfen. Aber mal ehrlich:
die hätten mich da sicherlich auch nicht reingelassen: nicht nur, dass ich die einzige Frau mit Sneakers war, ich war auch die einzige Frau, die eine Hose an hatte und damit etwas, dass nicht direkt und den Po-Bäcken endet. Das ist so krass wie aufgestylt die Mädels in Sydney unterwegs sind: alle mit (oft zu) hohen Schuhen und super-stylo Minikleidchen, die beim Gehen schon den Slip und beim Sitzen
(wenn sie überhaupt sitzen) dann vermutlich auf das komplette Gesäß entblößen... Sogar den Jungs war das too much. So haben wir uns dann doch wieder auf mein Hotelzimmer verzogen und die restliche Nacht verquatscht. 
Wie gut, dass ich ein großes Zimmer, einen Teppich und meinen Schlafsack dabei hatte. Als Revanche hat sich Goran für den Samstag dann ein Touri-Programm für Gerald und mich ausgedacht und Führer gespielt. Schön, wenn man sich mal nicht selber den Kopf zerbrechen muss! Eigentlich wollten wir uns erst am legendären Bondi-Beach in den Sand aalen,
aber ausgerechnet dort war es dann wolkig und kalt-windig. Also hat er uns dann im Botanischen Garten die Sachen gezeigt, die ich beim ersten Mal übersehen hatte: zum Beispiel dass die ganzen Baumkronen im Mittelteil voll mit schlafenden Flughunden sind (man guckt so selten beim Gehen nach oben) und den Baum, der komplett von Kakadus bevölkert ist. Außerdem hat er mir gezeigt wo es das beste Eis Sydneys
(bei Baskin Robbins) gibt, dass Burger King nur hier anders heißt und uns durch den Basar-artigen Paddy’s Market und Chinatown geschleppt. Abends, nach einem Strandspaziergang in Brighton, wo Goran wohnt, hat Gerald dann für uns in Gorans Wohnung gekocht und mich mit Wein und später mit Cocktails beglückt. A
bsoluter Verwöhntag!! In der Nacht bin ich dann aber nicht mit feiern (oder besser: versuchen zu feiern) gegangen sondern brav alleine ins Hotel zurück. Am letzten Tag
wollte ich eigentlich vor Abflug am Nachmittag noch was Shoppen, aber ich habe keinen CD-Laden gefunden und Sommerklamotten kaufen, das wäre irgendwie seltsam gewesen.
Stattdessen habe ich mir dann Sydney vom Sky Tower aus von oben angesehen. Sehr schöne Aussicht bei strahlend blauem Himmel über die Stadt, das Meer, die Berge, den Strand von Brighton und den Flughafen. Nach einem letzten Stop zum Eiscafé am Darling Harbour ging es dann zum Flughafen, wo mir gnädigerweise mein Übergepäck nicht berechnet wurde und ich mich schwitzend in meine lange Hose und Pulli gezwängt habe. Der Rückflug war erstaunlich easy, viel unanstrengender als hin.
Habe fast 4 Stunden schlafen können und in der restlichen Zeit meine Batman-Film-Bilanz aufstocken können. Ein Hoch auf die Film-Sammlung der Quantas Airline! Und jetzt bin ich wieder da! Aber nach Australien werde ich bestimmt nochmal für länger fliegen.
2 Comments:
du kannst immer auf mich zählen... .-)))
08 Januar, 2009 12:23
Ich wusste es:-)
08 Januar, 2009 12:57
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